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Wie geht es weiter mit dem neuen Sportplatz?

09. Juni 2021|

Der FC Steckborn informiert über den aktuellen Stand des Projekts

Im April teilte der Stadtrat in einem Bericht im „Bote vom Untersee“ mit, dass ein Teil des diesjährigen Finanzüberschusses für den Bau des Sportplatzes verwendet werden soll. Konkret plant die Stadt, den Überschuss von etwa 1 Million Franken in einen Finanzierungsfond für einen neuen Sportplatz einzubezahlen. Ein solcher Entscheid muss jedoch auch von der Bevölkerung abgesegnet werden. Das Stimmvolk entscheidet am 27. Juni über die Verwendung des Überschusses.

Die Zeit drängt

Der Verein hofft derweil, dass dies nun endlich der erwartete Durchbruch für den Bau eines neuen Sportplatzes ist. Denn das Projekt steht unter Zeitdruck: Die Schenkung für das Land, auf dem die Anlage gebaut werden soll, ist nur bis 2023 gültig. Mit einer erfolgreichen Abstimmung in diesem Monat würde der Fussballclub seinem Ziel einen weiteren Schritt näher kommen. Klar ist jedoch auch, dass der FC Steckborn bei vielen Prozessen kaum eingreifen kann. Momentan müssen beispielsweise die raumplanerischen Nachweise, die der Kanton nach der zweiten Vorprüfung verlangt hat, akzeptiert werden.

Trotzdem: Nachdem es lange ruhig um den neuen Sportplatz war, darf diese Meldung aus dem Stadtrat sicherlich als positives Zeichen gewertet werden, so dass der Verein seinen Mitgliedern endlich eine neue Sportanlage bieten kann. Denn das Projekt ist beim FC Steckborn schon lange Thema. Bereits in den 1950er-Jahren wurde in einer Vorstandssitzung erwähnt, dass der aktuelle Fussballplatz auf dem Emmig zu klein ist. Das Clubhaus – eigentlich eine Schulbaracke, die älter als der Sportplatz ist – ist sichtlich in die Jahre gekommen. Die vier Garderoben sind zu klein und befinden sich in einem schlechten Zustand. Sie reichen kaum aus, um die Heim- und Gastmannschaften an Spieltagen zu beherbergen. Auch die sanitären Anlagen entsprechen nicht dem heutigen Standard und dies ist einem Verein dieser Grösse nicht würdig.

Ein Signal für die Region

Der FC Steckborn bietet momentan zwei Aktivmannschaften, ungefähr 20 Senioren und über 120 JuniorInnen einen Ort für die Durchführung ihres Hobbys. Die SpielerInnen kommen dabei aus der ganzen Region, egal ob Berlingen, Mammern, Hörhausen, Frauenfeld oder wie der Trainer der ersten Mannschaft, sogar aus St. Gallen.

Mit der Abstimmung vom 27. Juni wird noch nicht darüber entschieden, ob ein neuer Sportplatz gebaut wird. Es wird lediglich abgewogen, ob der Finanzüberschuss in einen Finanzierungsfond für den Bau eines neuen Sportplatzes fliessen soll. Dieses Geld ist dann aber nicht an den Bau eines neuen Sportplatzes gebunden. Falls es anderweitig benötigt wird, kann es wieder vom Finanzierungsfond abgezogen werden. Das Abstimmungsergebnis wäre jedoch ein wichtiges Signal, das zeigt, dass es nach über 70 Jahren Zeit für den Bau eines neuen Sportplatzes ist.

Veröffentlicht im Bote vom Untersee und Rhein am 08.06.2021

Die Saison der 1. und 2. Mannschaft steht auf der Kippe

28. April 2021|

Bund beschliesst vorerst keine Lockerungen

Die momentane Situation lässt weiterhin keinen Kontaktsport zu. Zu diesem Schluss kam der Bundesrat am 14. April. Nachdem vor allem die Amateurvereine auf mehr Lockerungen gehofft hatten, ist es nun wohl das Aus für die Meisterschaft. Denn die Auflagen bleiben für nicht professionelle Clubs grösstenteils bestehen. Für sämtliche Spieler, die älter als Jahrgang 2001 sind, ist Fussball nur begrenzt erlaubt. Wie der Schweizerische Fussballverband mitteilt, können die Spieler in Gruppen von maximal 15 Personen trainieren. Wettkämpfe bleiben dadurch faktisch weiterhin verboten.

Auch das Training bleibt für die erste und zweite Mannschaft des FC Steckborn also gleich. In den oben genannten Gruppen ist ein Training entweder ohne Körperkontakt erlaubt, oder neu mit Maske und Körperkontakt. Der SFV wird an einer Sitzung am 23. April diskutieren, wie mit dieser Situation umgegangen werden kann. Dies betrifft insbesondere den Spielbetrieb. Nach dem April verbleiben nur noch wenige Monate, um eine allfällige Rückrunde durchzuführen. Ein Abbruch der Saison wird dadurch wahrscheinlicher. Eine positive Botschaft gibt es immerhin für die Junioren. Für alle Spieler mit Jahrgang 2001 oder jünger sind Wettbewerbe wieder möglich.

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